Fotografie

28. Februar 2009

Mein größtes Hobby und Leidenschaft ist die Fotografie. Besonders die Sport- und Konzertfotografie haben es mir angetan. Entscheidend ist für mich neben der Aussagekraft eines Bildes auch die technische Qualität.

Alle Bilder, die ich aufnehme, können auf einer eigenen Bildergalerie betrachtet werden, die unter www.funkography.com erreichbar ist. Derzeit fotografiere ich mit einer Nikon D700 und D3.

Mit der Zeit habe ich auch mit verschiedensten Kameras gearbeitet. Im Folgenden gibt es eine kleine Zusammenstellung mit meinen persönlichen Eindrücken über das jeweilige Modell.

Nikon Coolpix 995
Im Jahr 2001 bedeutete die Coolpix 995 für mich den Einstieg in das Thema Fotografie. Ich war zunächst begeistert davon, wie lässig Digitalkameras sind. Das war aber natürlich nur der erste Eindruck. Sie hatte 3,3 Mio. Bildpunkte war handlich und schoss gute Fotos. Das Problem dabei war aber die Autofokuszeit, die Auslöseverzögerung sowie der automatische Zoom. Für Sportfotos war die Coolpix daher ungeeignet.

Minolta Dimage 7
Nach der Coolpix fotografierte ich mit der Dimage 7. Sie hatte 5 Mio. Pixel und ein manuell einstellbares Objektiv, das einerseits Weitwinkel- aber auch stark gezoomte Tele-Aufnahmen ermöglichte. Auch die Lichtstärke war in Ordnung. Das Manko war wieder einmal die Autofokuszeit sowie die Akkus, die nicht lange hielten. Ansonsten gelangen immer schöne Fotos. Allerdings wieder nichts für Sportfotografie.

Canon EOS D30
Durch ein günstiges Angebot im Internet wurde ich auf die D30 aufmerksam. Sie ist eine digitale Spiegelreflexkamera. Ihre Vorteile lagen in der relativ kurzen Schnelligkeit (Auslöseverzögerung bei 110 Millisekunden) sowie in der Serienbildfunktion. Des Weiteren hielt der Akku ewig (rund 500 Aufnahmen mit Blitz). Der einzige Nachteil waren und sind die teuren Objektive, die man sich dazukaufen muss. Ansonsten ein solides Gerät.

Canon EOS 1D
Leider sind die Fotos der D30 auch beim Abblenden schärfemäßig alles andere als ideal. Die 1D schafft schon bei Offenblende gestochen scharfe Fotos. Auch die Auslöseverzögerung von 55 ms wurde verbessert und spielte so beim Fotografieren keine Rolle mehr. Die Serienbildfunktion wurde mit 8,5 Bildern statt  3 fps (frames per second) enorm beschleunigt. Ein verbesserter Weißabgleich und der Hochkantgriff rundeten die perfekte Ausstattung der 1D ab.

Canon EOS 1D Mark II/Mark II N
Auf den ersten Blick ist die Mark II/N kaum von der 1D zu unterscheiden. Doch sowohl von außen als auch von innen haben sich die Dinge geändert. Beispielsweise macht die Mark II Fotos mit 8,2 MPixel (statt bisher 4,1 bei der 1D). Gespeichert kann sowohl auf CF (Compact Flash) als auch SD (Secure Digital) werden. Die Rauschreduktion wurde stark verbessert. Die Kamera ist schneller und der Akku hält mindestens drei Mal so lang. Alles in allem eine tolle Weiterentwicklung.

Nikon D3
Nachdem ich mit der Mark II N (Nachfolgemodell der Canon EOS 1D Mark II) lange Zeit zufrieden war, musste aufgrund des relativ starken Rauschens ab ISO 1600 sowie der Schwierigkeit des Autofokus bei der Sportart Handball eine neue Kamera her. Die Mark III erntete wegen ihres Autofokus viel Kritik, sodass ich mir nicht sicher war, ob die Mark III oder ein vollständiger Systemwechsel die richtige Entscheidung sein würde. Ich wählte letzteres und wurde nicht enttäuscht. Die Nikon D3 liefert mir als erste Kamera überhaupt bei Handball Top-Ergebnisse, rauscht erst ab ISO 6400 und bietet mir dank Vollformat genügend Reserven im Weitwinkelbereich.

Nikon D700
Als Zweit- und Backupkamera habe ich mir die kleine Schwester der D3 zugelegt, die Nikon D700. Sie ist, einfach gesagt, die D3 in einem kleineren Gehäuse. Zwischen den beiden Kameras gibt es allerdings geringe Unterschiede. So ist die Serienbildfunktion bei der D3 schneller, die D700 kann allerdings dank des eingebauten Blitzes als Master-Blitz genützt werden, was beim kabellosen Blitzen ein sehr nettes Feature ist.

Es folgen einige selbstaufgenommene Beispielbilder, die mit den Kameras Canon EOS D30, Canon EOS 1D und Canon EOS 1D Mark II aufgenommen wurden. Bilder, die mit der Canon EOS 1D Mark II N, Nikon D3 und Nikon D700 geschossen wurden, können unter www.funkography.com betrachtet werden.