Herzlich Willkommen!

23. Februar 2009

Willkommen auf meinem neuen Blog.

Er löst meine fünf Jahre alte Website ab und wird künftig auch als Erfahrungsbericht dienen. Ich plane kurze Berichte zu den Themen Fotografie, Mobilfunk, Navigation sowie Technik allgemein zu bloggen.

Marek Knopp Allgemein

Garmin nüvi 765 TFM und die Handy-Kontakte

8. März 2009

Laut Gesetz ist das Telefonieren am Steuer dann verboten, wenn keine Freisprecheinrichtung benützt wird. Eine im Auto eingebaute Freisprecheinrichtung ist zwar praktisch, kann aber beim Fahrzeugwechsel in den meisten Fällen nicht mitgenommen werden.

Viele tragbare Navigationsgeräte haben bereits ein eingebautes Bluetooth-Modul, mit dem die Verbindung zum Handy möglich ist. In weiterer Folge kann das Gerät auch als Freisprecheinrichtung benützt werden. In meinem Falle habe ich versucht das Garmin nüvi 765 TFM mit dem Nokia E71 zu verbinden. Auf beiden Geräten habe ich die aktuellste Firmware installiert und sie gekoppelt. Die Verbindung klappte und das Telefonieren war möglich. Nicht möglich war das Übertragen der Handy-Kontakte.

Das Garmin-Navigationsgerät stürzte ab, obwohl kein einziger Kontakt übertragen wurde. Die Frage war, warum das Gerät sich so verhält. Ich kann nicht, wenn ich ins Auto steige und das Navigationsgerät aufdrehe, jedes Mal das Handy aus dem Rücksack nehmen und dort die Synchronisierung (bei der die Kontakte übertragen werden) abbrechen. Die einzige Lösung war daher das Bluetooth-Modul am nüvi abzuschalten und so auf die Freisprechfunktion zu verzichten.

Heute habe ich ein bisschen am Adressbuch des Mac getüftelt und mich gefragt, warum die Kontakte nicht übertragen werden. Ich habe zunächst zwei Muster-Kontakte erstellt und diese auf das Handy übertragen. Anschließend synchronisierte ich diese zwei Kontakte mit dem nüvi. Und siehe da, es hat funktioniert. Wurden es mehr Kontakte, so fing das Gerät wieder zu spinnen an.

Auf die Lösung des Problems bin ich nur durch Zufall gekommen. Im Pocketnavigation-Forum habe ich eine Möglichkeit eines anderen Users gefunden. Dieser hat bei allen Kontakten das Foto gelöscht. Und siehe da, bei mir hat es so auch geklappt. Scheinbar dürften die in den Kontakten integrierten Fotos zu groß sein, oder das Garmin nüvi kann diese Kontakte nicht interpretieren.

Fakt ist, dass die Synchronisation ohne Fotos sehr schnell abgeschlossen ist und auch funktioniert. Das nüvi hat kein Problem mit Adressen, Geburtstagen, Positionsbeschreibungen oder mehreren Rufnummern. Lediglich bei Kontakten mit Fotos funktioniert die Synchronisation überhaupt nicht (nicht einmal jene Kontakte, die kein Foto haben).

Ich bin gespannt ob Garmin hier nachbessern wird. Fotos in Kontakten sind zwar nicht unbedingt notwendig, allerdings schaden sie auch nicht. Ich kann mit der Lösung der gelöschten Fotos gut leben. Aber wieder einmal zeigt sich, dass es keinen echten Standard bei Adressbucheinträgen gibt. Es wäre wünschenswert, wenn es fix definierte Felder gibt, die alle Geräte und Programme gleich verstehen, ähnlich wie es bei Bildern ist.

Marek Knopp Navigation
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Barrierefreie PDFs? Nicht ohne Barrieren!

4. März 2009

Menschen mit besonderen Bedürfnissen haben im Internet kein leichtes Los. Zu viele Barrieren hindern sie daran jene Informationen zu konsumieren, die für Otto Normalverbraucher selbstverständlich sind. Ein Aspekt der Barrierefreiheit im Internet ist es, Dokumente zugänglich zu machen. Ein berühmter Vertreter ist das PDF (Portable Document Format - tragbares Dokumentenformat). Das PDF wurde aus jenem Grund geschaffen, damit es auf allen Plattformen genau gleich aussieht. Öffnet man ein PDF unter Windows, Linux oder Apple, sieht es immer gleich aus.

Der Versuch dieses PDF barrierefrei zu machen, ist allerdings gar nicht so einfach. Neben einigen formalen Richtlinien, sind es vor allem die dazu benötigten Programme, die einem das Leben schwer machen.

Windows
Hier gibt es die wenigsten Probleme. Der Text wird zunächst in Programmen wie Word eingetippt und via Adobe Acrobat als PDF exportiert. Wichtig ist, dass man nicht über den Druckerdialog ein PDF erstellt. Hier fallen ansonsten die Tags (Etikette) weg. Diese werden aber benötigt um Screenreadern (Programme die seheingeschränkten Menschen ein Dokument oder Website vorlesen) eine Basis für die Strukturierung zu bieten. In Adobe Acrobat editiert man die Tag-Struktur beziehungsweise die Lesereihenfolge und kann das Dokument dann speichern. Diese Beschreibung ist allerdings nur eine einfache Zusammenfassung aller Zwischenschritte. Genauere Informationen sind unter der Website Best of Accessibility zu finden.
Das erste Problem tritt bei Office 2007 und dem in Microsoft Office integrierten PDF-Maker auf (ist nur vorhanden, wenn Adobe Acrobat am Rechner installiert wurde). Die Tags werden mit teilweise unvollständigen Bezeichnungen hinterlegt. So heißt eine Überschrift erster Ebene Überschrift 1, korrekt wäre aber die Bezeichnung H1. In weiterer Folge versteht der Screenreader diesen Tag nicht, er kann schließlich nicht in allen Sprachen das Wort Überschrift interpretieren. Hier muss man tiefer in die Tag-Struktur eingreifen und alle Überschrift 1-Tags ändern. Bei einigen Hundert Seiten ist das viel Aufwand. Besser macht es OpenOffice. Hier wird die Tag-Struktur nach dem Export besser aufgebaut. Die Überschriften heißen Korrekt H1, H2 und so weiter. Auch wird für den Export selbst kein Adobe Acrobat benötigt. Erst bei der Nachbearbeitung kommt man um dieses Adobe-Programm nicht herum.

Apple
Beim Versuch auf MacOS X barrierefreien PDFs zu erstellen bin ich zunächst gescheitert. Natürlich kann man erneut mit OpenOffice arbeiten, allerdings hat OpenOffice den Nachteil, dass es viele Word-Schriften nicht kennt und die Formatvorlagen optisch nicht gleich sind. Arbeitet man aber trotzdem in OpenOffice, so verhält sich der Workflow (Arbeitsfluss) wie unter Windows.
In Word 2008 (das ist die Apple Version) kann das PDF nur über den Druck-Dialog erzeugen. Und dieser vernichtet die Tags. Somit hat man hier schon die erste Barriere. Die zweite Barriere besteht darin, dass man in Word keinen PDF-Erzeugen-Dialog hat, wie man es unter Windows gewöhnt ist. Der Grund dafür liegt darin, dass Office 2008 kein VBA  (Visual Basic for Applications) unterstützt. Ich habe aber einen Hinweis bekommen, dass mit einem angepassten Acrobat-Profil PDF mit Tags erstellt werden können.

Ich werde auf jeden Fall an diesem Problem dran bleiben und hoffe eine Lösung mit Word 2008 und Acrobat Pro 9 zu finden.

Marek Knopp Internet
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